work & care

pflegeaktive klein- und mittelständische Unternehmen in OWL

Laufzeit: 15.11.2019 14.11.2022

Förderung durch:

EFRE

Leitung/weitere Forschende:

Prof. Dr. med. Annette Nauerth

Beteiligte Fachbereiche:

Fachbereich Gesundheit

Beteiligung/Partner:

Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG)

Über das Projekt

Mit dem Projekt work & care werden neue Unterstützungsformen für Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) und pflegende Erwerbstätige in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) entwickelt. Die systematische Verbindung sozialer und technischer Innovationen unterstützt die KMU dabei, die durch die demografischen Herausforderungen bedingte Zunahme pflegender Erwerbstätiger besser zu bewältigen. Mehrfachbelastungen durch Beruf und Pflege werden reduziert, Fehlzeiten gesenkt und drop out vermieden, Erwerbsfähigkeit und Fachkräftewissen bleiben den Betrieben erhalten.


Das Projekt verbindet im ganzheitlichen Ansatz Arbeitswelt und Lebenswelt als ein Netzwerk. Die Unterstützung der KMU und pflegenden Erwerbstätigen geschieht auf vier Ebenen: betriebliche, überbetriebliche, nachbarschaftlich-ehrenamtliche und technisch-digitale Lösungen. Eine Verbindung von sozialen Innovationen mit technisch-digitalen, unterstützenden Lösungen erfolgt.


Analoge Lösungsansätze wie Zeitkonten, Home Office und andere unterstützen bei der besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Der Zeitaufwand für die Suche und den Erhalt von Unterstützungsleistungen wird mit einem schnelleren Wissenstransfer für pflegende Erwerbstätige und KMU gestärkt. Das kostenlose und für alle pflegenden Angehörigen und KMU offene Portal vernetzt Pflege-, Haushalts- und weitere Dienstleister mit den KMU und ihren pflegenden Erwerbstätigen. Zudem unterstützt die mobile Dorfhelfer*in-Anwendung ehrenamtliches Engagement und trägt zur Entlastung der pflegenden Erwerbstätigen bei.


Es werden die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessert sowie die Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit der KMU in der ländlichen Region OWL gestärkt.